Amazon-Streik in Rheinberg bis Mittwoch verlängert

23.09.2014 | 13:44 Uhr derWesten

Bis Mittwochabend soll der Mitarbeiterstreik beim Internet-Versandhändler Amazon in Rheinberg verlängert werden.

Rheinberg. Der seit Montag laufende Streik am Amazon-Standort in Rheinberg soll bis Mittwochabend verlängert werden. Verdi warf dem Konzern eine "völlig unbewegliche Haltung" vor. Schon seit mehr als einem Jahr versucht die Gewerkschaft, den Großkonzern zu neuen Tarifverhandlungen zu zu bewegen.

Der seit Montag laufende Streik am Standort Rheinberg des Internet-Versandhändlers Amazon soll bis zum Mittwochabend verlängert werden. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag in Düsseldorf an. Die Gewerkschaft warf dem Handelskonzern in dem laufenden Tarifstreit eine "völlig unbewegliche Haltung" vor. An den Aktionen hatten sich in den vergangenen Tagen weitere Amazon-Standorte beteiligt.

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Amazon-Streik in Rheinberg bis Mittwoch verlängert

  • Streiktouristen

    An anderen Standorten wollte auch kaum einer streiken. Da hat man in die Trickkiste gegriffen un einfach andere Leute angekarrt. Dieser Beschiss sollte die Bürger täuschen.

    Kommentar von: Ruhrpott - 04.10.2014, 16:02
  • Das gleiche Spielchen wurde auch jetzt wieder gespielt

    Auch zum "Weihnachtsstreik" mussten extra Verdi-Eigene Leute angekarrt werden. Es sind zwar ne Menge nicht zur Abeit erschienen, aber die haben nicht gestreikt, sondern nur eben auf der Verdi-Liste für die nächsten DREI TAGE!!! unterschrieben und konnten dann zuhause bleiben und ausschlafen. Lächerlich, sowohl von Verdi, als auch von den Kollegen (muss man leider so sagen)...

    Kommentar von: RheinbegPower - 15.01.2015, 12:10
  • Schilf geklaut?

    das kenn ich auch, einfach nur das Plakat fotografieren und dann dummes Zeug schreiben - find ich richtig toll :-)

    Kommentar von: Batmann - 15.01.2015, 17:59
  • Wer während eines Streiks nicht zur Arbeit erscheint und auf der Streikliste unterschreibt, der streikt.

    Es mag dir nicht gefallen, aber "Streik" bedeutet nicht, den ganzen Tag herumzustehen und Radau zu machen. Die erste Pflicht eines Streikenden besteht darin, der Arbeit fernzubleiben.

    Dass ich es besser gefunden hätte, wenn wir außer am Montag nicht immer bloß mit ein paar Männeken vorm Tor gestanden hätten, steht auf einem anderen Blatt, aber das ist der Unterschied zwischen Streik und Arbeit: Es gibt keine Arbeitspflicht.

    Wer das unfair findet, der ist gerne eingeladen, es sich beim nächsten Streik ebenfalls auf der Couch gemütlich zu machen. ;-)

    Kommentar von: TheRealRuhrpott - 19.01.2015, 17:38
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