Wir legen noch zu, versprochen!

So gut waren wir noch nie. Und wir legen weiter zu,versprochen!
Eine Streikwelle, die im Dezember mit Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz sechs von acht Standorten erfasste, das hätten uns viele nicht zugetraut. Diese Fehleinschätzung konnten wir jetzt gemeinsam korrigieren.

Seit es im Frühjahr 2013 in Bad Hersfeld und Leipzig mit ersten Arbeitsniederlegungen für tariflich abgesicherte, bessere Einkommens- und Arbeitsbedingungen losging, hat sich viel getan.
Inzwischen gibt es überall Betriebsräte. In Bad Hersfeld konnte erreicht werden, dass ver.di-Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden.
Amazon sieht sich gezwungen, zu reagieren: Es gab Lohnerhöhungen und ein sogenanntes Weihnachtsgeld, wenn auch viel zu wenig. Der „Zeitklau“ wurde begrenzt – durch mehr Schleusen bei den Sicherheitschecks und dezentrale Pausenräume. Klimaanlagen und Wasserspender machen das Arbeiten bei extremen Temperaturen erträglicher.

Ohne gewerkschaftlichen Druck wäre das alles so nicht passiert. Auch unsere Vernetzung mit Amazon-Beschäftigten in anderen Ländern – z.B. in Frankreich und Polen – macht Fortschritte.
Wenn wir noch mehr werden, können wir noch viel mehr bewegen.

Täuschen Sie sich nicht, Herr Kleber: Wir haben einen langen Atem!
Auch im Jahr 2015 kämpfen wir mit Phantasie, Mut und Ausdauer für unsere Rechte.Für garantiert bessere Einkommen und Arbeitsbedingungen durch tarifliche Absicherung. Für unbefristete Existenzsicherung statt willkürlich befristeterArbeitsverhältnisse.

Macht mit, kämpft mit, werdet ver.di Mitglied!


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V.i.S.d.P.: Stefan Najda, ver.di-Bundesfachbereich Handel, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin • Fotos: ver.di, Thiermeyer

(C) 2014 ver.di - Fachbereich Handelzuletzt aktualisiert: 29.11.2018