Niederlage vor Gericht

Beschäftigte kämpfen weiter um einen Tarifvertrag

Ende September haben die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon erneut für einen Tarifvertrag gestreikt. Erstmals beteiligten sich auch Mitarbeiter/innen am Standort Pforzheim. Gestreikt wurde in insgesamt sechs Versandzentren, aber auch beim DVD-Verleiher und Video-Streaming-Dienst Amazon Prime in Elmshorn. In den vorhergehenden Wochen hatte Amazon versucht, Beschäftigten in Koblenz und Pforzheim zu untersagen, andere Kolleg/innen mit Flugblättern über Streiks zu informieren. In beiden Fällen unterlag Amazon aber vor Gericht. "Amazons Vorgehen zeigt immer wieder, dass es mit dem angeblichen Respekt für die Beschäftigten nicht weit her ist. Die Auseinandersetzung um den Versandhändler wird so lange weitergehen, bis Amazon begriffen hat, dass man die Rechte der Beschäftigten nicht mit Füßen treten kann", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

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(C) 2014 ver.di - Fachbereich Handelzuletzt aktualisiert: 23.12.2016