amazon ei-aktion

Kurz vor Ostern standen wir in beiden Bad Hersfelder Amazon-Werken vor dem Tor und wollten wissen: Wo liegt das Problem? Für die Abstimmung bekam jeder Kollege der rein oder raus ging ein Ei und konnte es in eine von 5 Problem- Boxen schmeißen. Die Beteiligung war super. Mehr als 1.000 landeten insgesamt in unseren Boxen. "Ein Ei reicht nicht, bei so vielen Problemen brauch ich mehr!" Das war häufig die Reaktion der Kollegen. Doch es gab nur ein Ei. Denn wir wollten ja nicht wissen welche Probleme es gibt, sondern was das wichtigste ist.
Die Antwort war mehr als eindeutig: Mit großem Abstand vor dem Rest Gehalt, dann Befristung, dann Leistungsdruck.
Wir haben uns richtig gefreut, dass sich so viele beteiligt haben und für mehr Gehalt, da haben wir schon ein Konzept - ver.di Tarifverträge!

  • http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-01/wirtschaft-2011-wert-des-geldes-die-reale-inflation/

    (...) Heute geht es nur noch darum, Zitronen zu finden, sie auszupressen und dann zu entsorgen. (...)

    Irgendwann existieren aber keine „Zitronen“ mehr, alle Bürger sind geschwächt – das nächste große „Elend“ rollt schon längst auf uns alle zu. Verantwortliche am Finanzmarkt unterscheiden nicht, ob Sie höherer

    Angestellter sind oder einfacher Handwerker. Konsequent betrachtet sind wir alle gleichermaßen arm, denn an der Börse wird mit Billionen gepokert, weshalb jede sichere Bürgerexistenz zu Schall und Rauch wird.

    Erkennen Sie, wie unsinnig, gar primitiv es ist, sich gegenseitig im gelebten Statusgedanken zu diskriminieren? Von diesem Finanzmarktpokerspiel sind wir alle gleichermaßen betroffen, von der Armut gefährdet,

    weshalb es unabkömmlich ist, dass endlich der Zusammenhalt gefestigt wird. Außer die Gesellschaft möchte einem nächsten Krieg entgegensteuern, dann natürlich nicht (...)

    So kurz zitiert schreibt die Stimme des Volks. Ob als Unternehmen oder
    Arbeitsnehmende leben wir in eine Symbiose. Wussten Sie schon, dass es eine so genannte MA bei Amazon gibt, die sich trotz seiner vollen Beschäftigung Unterschtützung vom Stadt holen müssen?

    Kommentar von: Korn Jadwiga - 20.07.2011, 10:08
  • Was verdient man denn nun bei c-return in FRA3? Nirgends findet man eine gescheite Antwort!!Außer Beleidigungen untereinander steht hier nichts Aufregendes.

    Kommentar von: Haudege - 14.03.2013, 16:04
    • Mit allen Zuschlägen verdiene ich in der Spätschicht 1560 bis 1600 Euro Netto. (Steuerklasse 1) FRA3

      Kommentar von: - 15.03.2013, 00:22
      • Hallo!

        1600 Netto, Steuerklasse 1, für Abwicklung von Retouren ist nicht unbedingt unterbezahlt.
        Die Frage sind natürlich die Arbeitsbedingungen unter dennen man das Geld verdient. Ich will nicht für die Mitarbeiter sprechen, den ich hab mit Amazon nur als üblicher Kunde zu tun, aber wäre es nicht seitens Verdi sinnvoller auf bessere Arbeitsbedingungen das Hauptmerkmal zu richten und nicht primär Gehaltserhöhung? Zudem wie gesagt, auf den *ersten Blick* scheinen die 1600 nicht unterbezahlt zu sein. Ein Job mit guter Atmosphäre mit 1500 Netto ist mehr Wert als Scheißarbeit für 1600.

        Wie sind den die Bedingungen?
        Arbeitszeiten? Sind es 1600 bei Nachschicht? Wenn ja welche Uhrzeiten?
        Werden Überstunden bezahlt? Wenn Nein, wieviel fallen unbezahlt im Durchschnitt an? Wieviel Wochen Urlaub sind im Vertrag festgehalten? Wie sehr ist man bei der Arbeit unter Druck? Hat man das Gefühl vom Arbeitgeber geschätzt zu werden?
        Alle diese Fragen und noch einige mehr, spielen eine wichtige Rolle. Der Gehalt alleine ist kein Kriterium.
        Es gibt Chefs die verdienen viel Kohle aber sind 15Std am Arbeitsplatz ohne irgendwelche richtige Freizeit. Und so seit Jahren oder länger. Damit sieht man dass mit Kohle alleine nicht alles beantwortet ist.

        Kommentar von: Dimitri - 14.05.2013, 19:52
        • Die Arbeitsbedingungen vor Ort liegen zunächst einmal im Zuständigkeitsbereich der Betriebsräte, von denen es ja in diesem Jahr zunehmend mehr gibt.

          Zu deinen Fragen: In der Regel gibt es zwei Schichten, früh (grob von 6/7 bis 14/15 Uhr) und spät (grob von 14/15 Uhr bis 23/24 Uhr), zweiwöchentlicher Wechsel, hinzu kommen in einigen Lagern Nachtschichten (insbesondere während der Weihnachtszeit, ansonsten hauptsächlich nach Sonn- und Feiertagen), die genauen Zeiten variieren von Lager zu Lager. 7,75 Stunden pro Tag, Pausenzeiten variieren ebenfalls von Lager zu Lager, Fünf-Tage-Woche, Samstagsarbeit wird im Schichtplan mit einem Ausgleichstag innerhalb der Woche kompensiert.

          Die geleistete Arbeitszeit wird per elektronischer Erfassung bei Schichtbeginn und -Ende aufgezeichnet. Überstunden gehen auf ein Zeitkonto und können entweder mit Freizeit oder Geld vergütet werden, auch hier variieren die genauen Konditionen je nach Lager. 28 Tage Urlaub im Jahr.

          Es besteht durchaus ein Druck, vorgegebene Stückzahlen zu erreichen, obwohl davon im Arbeitsvertrag nichts steht. Hier sind insbesondere die Betriebsräte gefragt, sicherzustellen, dass die Vorgaben zumindest unter normalmenschlichen Bedingungen zu erreichen sind und Faktoren, die deutliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit haben, in die Ermittlung der Vorgaben mit einbezogen werden. Weder sollten ein paar "Arbeitstiere", die jeden Tag bis zur völligen Verausgabung neue Höchstleistungsrekorde aufstellen, als Maßstab für die gesamte Belegschaft genommen werden, noch sollte das Glück die Bewertung der Leistung eines Arbeiters zu sehr beeinflussen (Beispiel: Körperlich fitter, motivierter Arbeiter hat ständig Aufträge mit extrem langen Laufwegen und großen Artikeln, die den Transportbehälter schnell füllen, während ein langsamer, fauler Arbeiter ständig Aufträge mit kurzen Laufwegen und vielen kleinen Artikeln bekommt und damit seinen Kollegen, der vom tatsächlichen Arbeitsaufwand her deutlich mehr leistet, gemessen an der rein quantitativen Leistung regelmäßig hinter sich lässt).

          Generell haben Arbeiter mit unbefristeten Verträgen eine bessere Stellung als befristete Kollegen, die sich ihre Entfristung erst noch erarbeiten müssen, was von einigen Vorgesetzten gnadenlos ausgenutzt wird. Generell mangelt es vielen Vorgesetzten entweder aufgrund fehlender Erfahrung oder schlicht aufgrund von Charakterschwächen an Führungskompetenz. Hier sind ebenfalls wieder die Betriebsräte gefragt, um den betreffenden Vorgesetzten verständlich zu machen, dass die ihnen unterstellten Arbeiter keine Leibeigenen sind und ebenfalls Rechte besitzen, die zu beachten sind. Die genaue Situation variiert nicht nur zwischen einzelnen Abteilungen und Vorgesetzten, sondern auch von Lager zu Lager, zumindest wenn man den Kollegen, die schon an mehreren Standorten eingesetzt wurden, Glauben schenken darf.

          Kommentar von: Ruhrpott - 15.05.2013, 19:21
        • Hallo Dimitri, wer bei Amazon bekommt 1600,- € netto? Mach ich was verkehrt?

          Kommentar von: NoName - 15.05.2013, 22:40
          • C-Return FRA3 (reine) Spätschicht, steht doch oben.

            Stellenausschreibung am Infoboard. ;-)

            Musst allerdings mit Di-Sa als Arbeitstagen rechnen!

            Kommentar von: ZähReturn - 16.05.2013, 00:24
          • und dauerhaft Spätschicht arbeiten.
            Das ist dann eher als "Schmerzensgeld" zu verstehen.

            Das Einkommen addiert sich durch eine höhere Lohngruppe und die dauerhafte Spätschichtzulage. Dieses "Einkommen" hat aber nur ein sehr geringer Teil der Leute und nach meiner Kenntnis auch nur in Bad Hersfeld.
            Der mit Abstand größte Teil der Kolleginnen und Kollegen werden sehr viel schlechter bezahlt.
            Wer allein verdient und Familie mit nur einem Kind hat ist auf HartzIV Zusatzleistungen angewiesen.
            Demnach subventioniert der Steuerzahler auch noch diese Art von Arbeitgebern und Steuern zahlen sie auch nicht.
            Wie blöd sind die Deutschen eigentlich?
            Die eigenen Leute torpedieren sogar Tarifverhandlungen - wenn diese Schreihälse irgendwann mal Rente bekommen sollten, können sie ja Ausbeuter wie Amazon fragen ob sie Unterstützung bekommen. Vermutlich darf es dann aber auch wieder der Steuerzahler richten.

            Kommentar von: Batmann - 16.05.2013, 09:21
  • Entweder ist Dimitri ein Lead oder Manager in einem FC (nur rund 1-2% der Belegschaft eines FC gehören dazu) oder er labert einfach nur Müll. Wobei meist nicht mal Leads trotz hoher Verantwortung soviel Geld bekommen. Ich bekomme im CGN1 bei einem Stundenlohn von 9,90€ nur rund 1.200€ Netto bei Steuerklasse 1 raus. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem blöden PRP-Bonus - die läppischen 90€, die im April drin waren, sind schon bereits drin enthalten. Ich würde sagen FAST JEDER bei CGN1 (inklusive Co-Worker) verdient dort genauso sowenig, der reinste Witz ist das. Selbst nach 2 Jahren Betriebszugehörigkeit und inklusive der ach so tollen Aktien kommt man als normaler Arbeiter nicht an die 1.600€ heran. Aber leider haben da einige bei CGN1 eine ganz komische Einstellung gegenüber Verdi, ein paar davon haben sich auch noch für die Betriebsratswahl aufstellen lassen. Aber meine Stimme bekommen diese (meiner Meinung nach) verblendeten Heuchler ganz bestimmt nicht...

    Kommentar von: HartzIV-Stower - 16.05.2013, 00:43
    • So, mein lieber HartzIV-Stower.
      Ich arbeite auch bei C-Return FRA3, festangestellt, Steuerklasse 1, Arbeitstage Mo- Fr, KEIN Lied.

      hier ist meine aktuelle Lohnabrechnung.
      http://www.pic-upload.de/view-19348109/Image0004.jpg.html

      Kommentar von: Anite - 16.05.2013, 10:10
      • Da gehörst Du zu den wenigen Ausnahmen der C-Return-Spätschicht.

        1. Für 155 EUR Spätzulage im Monat (steuerfrei) verkaufst Du deinen freien Abend, keine Vereinsaktivitäten oder Freunde treffen mehr möglich.
        Der größte Teil Deiner Kollegen bei C-Return muss auch Samstag arbeiten.

        2. Die freiwillige Zulage (Brutto 197 EUR) erhalten auch nicht alle in Deiner Abteilung und diese kann jederzeit vom Arbeitgeber wieder gestrichen werden.

        3. Der PRP schwankt stark, es gibt auch Monate mit 30 EUR (brutto) und dies ist eine freiwillige Leistung, jederzeit streichbar.

        Repräsentativ bist Du also mit Deiner Lohnabrechnung bei Amazon nicht, sondern eher die Ausnahme.

        Gehe in die Frühschicht, im neuen Picktower nebenan picken, dann gehst Du mit über 350 EUR (keine Spätzulage, keine freiwillige Zulage) weniger nach hause und das ist dann eher die Regel bei vielen Kollegen.

        Kommentar von: FRA3 Worker - 16.05.2013, 12:08
  • Der P.E.N.-Club Österreich unterstützt den Arbeitskampf der rund 3.300 Mitarbeiter in den Auslieferungslagern von amazon-Deutschland und die Forderungen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach einem Tarifvertrag. Es ist ein unverhandelbares Menschenrecht, dass Menschen mit ihrer Arbeit ein Einkommen erzielen können, das ihre Lebensgrundlage sichert. Als Autorenvereinigung haben wir größtes Interesse daran, dass Menschen einerseits von ihrer Arbeit leben können, und andererseits nicht durch Lohndumping eines Großversenders die Existenzfähigkeit der traditionellen Buchhandlungen noch mehr gefährdet wird, als dies durch neue Technologien ohnedies bereits der Fall ist.

    Helmuth A. Niederle
    Präsident

    Susanne Dobesch
    Generalsekretärin

    Michael Amon
    Schatzmeister

    Kommentar von: Michael Amon, PEN-Club Österreich - 16.05.2013, 02:52
    • Herzlichen Dank,
      wir wissen die Unterstützung zu schätzen.
      Nur ein kleiner Einwand. Aktuell beteiligen sich zwei Standorte an Arbeitskampfmaßnahmen. Es sind Leipzig und Bad Hersfeld. Zusammen sind das über 5000 Menschen, wobei die Leipziger Kollegen noch schlechter gestellt sind als die Bad Hersfelder.
      Wir hoffen natürlich, dass die politisch Verantwortlichen die Rahmenbedingungen für diese ausbeuterischen und prekären Arbeitsverhältnisse beenden und endlich im Sinne der arbeitenden Bevölkerung handeln. Nur so wird es nicht mehr möglich sein durch unbegründete Befristungen von Menschen die Tarifautonomie zu unterlaufen. Die Menschen an den anderen 6 Standorten wagen es nicht ihre rechtlichen Möglichkeiten wahrzunehmen, weil sie Angst haben nach Ablauf ihrer Befristungen nicht weiter beschäftigt zu werden.
      Mit Fairness und sozialer Marktwirtschaft hat dies sicher nichts zu tun.

      Kommentar von: Batmann - 16.05.2013, 09:36
      • Korrektur hierzu: Die Menschen an den übrigen sechs Standorten sind NOCH nicht so weit, ebenfalls den Tarifkampf aufzunehmen. In Rheinberg haben wir die erste Etappe "Betriebsrat" bewältigt, jetzt können wir langsam den nächsten Schritt ins Auge fassen. Aktuell werden mir und einigen meiner Kollegen die Anträge auf Ver.di-Mitgliedschaft regelrecht aus der Hand gerissen. :-)

        Kommentar von: Ruhrpott - 16.05.2013, 14:04
        • sehr schön, klingt gut :-)

          Kommentar von: Batmann - 16.05.2013, 14:25
  • Hallo und guten Abend Ihr alle,
    mir gefällt hier nicht so richtig, dass das Anliegen, die Notwendigkeit für einen Tarifvertrag ( wie immer er aussehen kann ) auf das Nettoentgeld reduziert wird.
    Natürlich drückt sich die Wertschätzung der geleisteten Arbeit in der Höhe der Entlohnung aus aber wenn sich das Ganze in Form einer großzügig gewährten Zuwendung nach Gutsherrenart darstellt, wird es grotesk.

    @ Anite: Glückwunsch zu Deinen Gewährungen :-) ! Huldige Deinen Gurus dafür, solange sie Dir noch gewogen sind :-) Vielleicht übersehen sie bei Dir sogar den Verstoß, Internas preisgegeben zu haben.
    In Leipzig würde mancher Lead über diese Abrechnung strahlen und der arbeitet in einer teuren Großstadt und nicht im ex Zonenrandgebiet.

    Lohnungerechtigkeiten, fragwürdige Arbeitsbedingungen, ignorieren und unterlaufen nationaler Gesetze, ein skrupelloses Ausnutzen politisch im Interesse des Kapital getroffener Entscheidungen, mit schmutzigen, juristischen Winkelzügen soziale Erungenschaften aushebeln.
    Das ist die Wesensart neoliberaler Kolonialherren aus dem
    " Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der sozialen Kälte, des Egoismus und der waffenstarrenden Massenverblödung"

    Wichtig ist hier das ein tariffähiger Verband am Tisch der Entscheidungen sitzt. Das kan nur eine Gewerkschaft sein.
    Der Betriebsrat ist ganz wichtig, ist aber in seinen Möglichkeiten zu begrenzt.

    Ein schönes, erholsames Pfingsten Euch allen

    und die Erleuchtung der Erkenntnis für wankelmütige

    :-) in Leipzig am Streiktag 38 neue Mitglieder für Verdi :-)

    Kommentar von: fliegendes Urgestein - 16.05.2013, 21:12
    • also "Interna" wurden hier nicht weitergegeben, zumindest keine die das Unternehmen berechtigterweise untersagen lassen könnte.
      Die versuchen das immer gern mal wieder, ist aber Quatsch. Hier werden doch keine "technischen Einzelheiten" über das Unternehmen wiedergegeben, die konkurrierende Unternehmen für sich nutzen könnten. Einzig fällt auf, dass die Abrechnung im Vergleich zu den meisten anderen Arbeitgebern völlig unübersichtlich ist und verschiedene Angaben fehlen. Vielleicht haben sie hier auch was zu verheimlichen ;-)
      Ansonsten beste Wünsche nach Leipzig und weiter so :-)

      Kommentar von: Batmann - 17.05.2013, 04:19
      • Guten Morgen Batmann,
        na ja, Lohnunterlagen sind nur zwischen AG und AN relevant. Ein bekanntgeben bzw. veröffentlichen dieser, ist auch von unseren Gerichten als ein Kündigungsgrund anerkannt.
        Sonst ist das soetwas nur eine Begleitmusik.
        Es müssen weniger dankbare, ignorante mit einem Horizont bis zum Tellerrand werden.

        Frohes Pfingsten :-)

        Kommentar von: fliegendes Urgestein - 17.05.2013, 06:37
        • Schwachsinn. Wie immer.

          Kommentar von: Urpf - 18.05.2013, 16:09
  • Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass rund 90% aller Beschäftigten bei CGN1 und der Großteil aller Amazon-Mitarbeiter in Deutschland kaum mehr als rund 1.200€ Netto rausbekommen. Es kann doch nicht sein, dass ich mir im Moment noch nicht mal ein Geschenk für die Hochzeit meines Bruders kaufen kann. Und es kann nicht sein, dass man erst mit Spätzulage, freiwillige Zulage und dem ganzen Gedöns ein wenig aus diesem Hungerlohn-Niveau rauskommt. Gerade deswegen braucht es auch einen Tarifvertrag!

    Kommentar von: HartzIV-Stower - 18.05.2013, 18:19
  • Genau meine Rede. Wir verlangen ja nicht unmögliches. Aber ich möchte am Ende des Monats mir auch mal etwas leisten können von meiner Arbeit Lohn. Im Moment geht ja alles für die Lebenshaltungskosten drauf und die sind auch nicht extravagant um einigen gleich den Wind zu nehmen.

    Und das was wir mehr verdienen fließt ja zum großen Teil gleich wieder in die Wirtschaft. So erhalten wir nachhaltig den Aufschwung, was anderen Gewerben zugute kommt...lach

    Kommentar von: Leipziger Amazonier - 18.05.2013, 20:53
  • 1600 € netto ? - Ich bin im Dock-inbound...und kein "normal Sterblicher", der an den Tischen oder am Corral steht verdient als Standard so viel... von daher ist dieses Beispiel irrelevant und nicht repräsentativ.

    Kommentar von: Lothar - 19.05.2013, 09:06
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